Hexapoden im Maschinenbau

Werden im Maschinenbau für Positionieraufgaben mehrachsige Systeme gebraucht, bieten sich oft parallelkinematische Systeme, sogenannte Hexapoden an. Anwendungsbereiche sind z. B. bei Handlingsystemen in der Elektronikfertigung, bei der Werkzeugkontrolle in Präzisionswerkzeugmaschinen, beim Bohren und Fräsen oder bei Montagearbeiten, z. B. im Fahrzeug-, Flugzeug- oder Schwermaschinenbau.

Anpassungsfähig und flexibel

Mit der übergeordneten SPS oder CNC kann das Hexapod-System über eine standardisierte Realtime-Ethernet-Schnittstelle kommunizieren. Es verhält sich dann wie ein intelligenter Antrieb. Natürlich kann auch der Hexapodcontroller statt der übergeordneten Steuerung die Positionsregelung übernehmen. Dann lässt sich die Bewegung allerdings nicht mit anderen Antriebsachsen, Messsystemen etc. synchronisieren.

Wenn keine übergeordnete SPS vorhanden oder keine Synchronität notwendig ist, kann der Hexapodcontroller auch durch lineare Interpolation die Trajektorien auf Basis von G-Code nach DIN 66025/ISO 6983 planen.

Dadurch lässt sich dann mithilfe des Hexapod-Systems Werkstück oder Werkzeug während der Bearbeitung mit großer Präzision nahezu ruckfrei verfahren, ohne dass die Mechanik ins Schwingen kommt.

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