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Der kleine und hochdynamische Hexapod H-811 erhält CIPA-Zertifizierung für den Einsatz in Prüfeinrichtungen zur Bildstabilisierung

Hexapod von PI erhält CIPA-Zertifizierung

2015-02-24

Für den Einsatz in Prüfeinrichtungen zur Bildstabilisierung

Der kleine und hochdynamische Hexapod H-811 erfüllt als einziges Sechs-Achsen-Positioniersystem die CIPA-Norm für die Simulation des Kamerazitterns beim Fotografieren.

Scharfe Bilder auch ohne Stativ zu erhalten und natürliche oder künstliche Vibrationen auszuschließen zählt heute zu den Anforderungen an digitale Kameras. Die CIPA (Camera and Imaging Product Association), ein internationaler Zusammenschluss von Kameraherstellern, erarbeitet ähnlich wie ein DIN-Ausschuss technische Standards im Bereich der Bilderzeugung. Zeitgleich mit der Zertifizierung des Hexapods verabschiedete die CIPA die Testbedingungen für die Bewegungssimulation als neue Norm DC-011-2015. 

Die erforderlichen Tests entsprechend den CIPA-Vorgaben führte die Firma Image Engineering in Deutschland durch. 

Für den Einsatz als Vibrationsvorrichtung in Prüfaufbauten zur Bildstabilisierung, entwickelte PI den H-811.S11, der Schwingungen wie z. B. Kippbewegungen mit einer Dynamik von 20 Hz über 0,1° Auslenkung ermöglicht. Dabei führt das Hexapod-System wiederholbar eine definierte Prüftrajektorie aus. 

Der H-811.S11 bietet Stellwege bis 34 mm in der XY-Ebene und bis zu 13 mm in Z-Richtung. Die Kippwinkel betragen 20° um die X- und Y-Achse und bis zu 42° um die Senkrechte. 

Der Controller zur Ansteuerung des Hexapods wurde zusätzlich mit einem Funktionsgenerator für Sinusschwingungen ausgestattet. Darüber hinaus können vordefinierte Trajektorien gespeichert werden. Digitale I/O Schnittstellen ermöglichen auch externes Triggern und eine taktsynchrone Datenaufnahme.

>> H-811.S11 6-Achsen-Motion Hexapod