So profitieren PI Kunden vom umfangreichen Know-How in der Messtechnik

Welche Kapazitäten für hochgenaue Messungen PI hat

Positioniersysteme von PI versprechen höchste Präzision. Dass diese belegbar ist und jederzeit nachvollzogen werden kann, dafür sorgen hervorragend ausgebildete Messtechniker und die ausgefeilte Messtechnik bei PI. Spezielle Messlabore ermöglichen Messungen auf Picometer genau. Messmittel und Messumgebung sind auf die wichtigen Messgrößen abgestimmt.

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Präzision ist nicht gleich Präzision

Wenn bei PI die Rede von Präzision ist, so meint dies meist eine Genauigkeit im kleinen Mikrometer- bis in den Nanometerbereich. Piezosysteme erreichen zum Teil sogar Auflösungen von wenigen Picometern. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Messumgebung. Speziell für die Nanopositionierung hat PI daher Nanometrologielabore, die mehrfach seismisch und akustisch entkoppelt sind, so dass Vibrationen aus der Umgebung praktisch nicht eingetragen werden. Das schlägt sich in der VC-Klassifizierung nieder, bei der bis zu VC-I erreicht wird. Zusätzlich sind die Labore auch thermisch isoliert, so dass eine hervorragende Temperaturstabilität während des Messvorgangs erreicht werden kann. 

Komplexe Systeme werden mit aussagefähigem Messprotokoll ausgeliefert

Komplexe Positioniersysteme wie Hexapoden oder Piezostelltische werden individuell mit dem jeweiligen Controller zusammen vermessen und qualifiziert. Die Messprotokolle liegen bei Auslieferung bei, so dass jederzeit die Spezifikationen nachvollzogen werden können. 

Prozesssicherheit durch systematische Prüfung in der Produktion

Qualitätssicherung ist heute ein beliebtes Schlagwort. Die Messtechniker bei PI nehmen das Thema sehr ernst: Jede einzelne Vermessung und Qualifizierung eines Positioniersystems wird aufgezeichnet. Damit wird sichergestellt, dass jedes Produkt die Spezifikationsvorgaben einhält; sonst kann es nicht zum Kunden ausgeliefert werden.

Stabile Messbedingungen sind die Voraussetzung, eine statistische Prozesskontrolle und adaptierte Software für die Auswertungen unerlässlich. In der Serienproduktion werden die Bewegungs- und Positioniersysteme halb- oder vollautomatisiert vermessen. Die Messplätze werden entsprechend validiert und jede einzelne Messung wird datenbankgestützt gespeichert und ausgewertet.

Für die Auswertung kommt eigens entwickelte Mess-Software zum Einsatz, die direkten Zugriff auf die Messmittel hat. Dadurch werden unnötige Schnittstellen und Übertragungen vermieden, die sonst eine beliebte Fehlerquelle darstellen. 

Spezielle Messvorrichtungen liefern Ergebnisse unter Einsatzbedingungen

Die Vermessung unter realen Bedingungen zum Beispiel für Hochlastsysteme ist eine Besonderheit, die so nur von PI angeboten wird. Eine spezielle Hub- und Kippvorrichtung kann Systeme mit einer Gesamtlast von bis zu 7 Tonnen stufenlos um 360° drehen. 

So können beispielsweise Hochlast-Hexapoden unter den realen Einsatzbedingungen vermessen werden, nämlich mit genau der Last und in der Ausrichtung, wie sie auch in der Kundenapplikation eingebaut sind.

Kryogene Umgebungen und Vakuum setzen strenge Kriterien bereits für die Auslegung eines Positioniersystems. Dasselbe gilt auch für die Qualifizierung. Bei PI stehen verschiedene Kammern bereit, in denen auch die Vermessung stattfinden kann. 

Whitepaper: So misst PI - Teil I

Messumgebung / Messmittelportfolio / Datenauswertung
Version / Datum
WP4011E 2018-04
Version / Datum
WP40111D 2018-04
Dokumentsprache
pdf - 2 MB
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Über den Autor

Birgit Schulze

Global Campaign Manager, Physik Instrumente (PI) GmbH & Co. KG

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