Die ESO baut das größte Teleskop der Welt

– mit Antriebstechnik von PI!

Seit Anbeginn der Menschheit blicken wir fasziniert in den Sternenhimmel. Das Beobachten ferner Galaxien, die Entdeckung weiterer Planetensysteme und die Vorstellung von Leben außerhalb unseres Sonnensystems beflügeln nicht nur unsere Fantasie, sondern liefern uns auch wichtige Erkenntnisse für ein besseres Verständnis für das Universum. 

Erfahren Sie hier, wie hochpräzise Antriebstechnik von PI den Blick ins All schärft!

Durch den Bau des bisher größten bodengebundenen Telekops, das Extremely Large Telescope (ELT), erhofft sich die Europäische Südsternwarte (European Southern Observatory, ESO) mehr über die Entstehung und Entwicklung von Planetensystemen zu erfahren und damit den Antworten auf die Frage nach bewohnbaren Planeten oder gar Leben außerhalb unseres Sonnensystems ein Stückchen näher zu kommen. Das ELT soll 2024 auf dem 3.060 m hohen Cerro Amazones in der chilenischen Atacama-Wüste in Betrieb gehen.

Was bedeutet „Extremely Large“?

Der Hauptspiegel des Teleskops wird einen Durchmesser von 39 m und eine Lichtsammelfläche von knapp 1000 m² haben. Er soll aus 798 hexagonalen Einzelsegmenten zusammengesetzt werden. Jedes dieser Segmente wird einen Durchmesser von 1,40 Meter haben und 250 kg wiegen.

Damit wird das ELT das größte Teleskop für die wissenschaftliche Auswertung elektromagnetischer Strahlung im sichtbaren und nahen Infrarot-Wellenlängenbereich sein. 


Wo kommt Technik von PI zum Einsatz?

Der riesige Hauptspiegel sammelt das Licht aus dem Nachthimmel und reflektiert es auf den kleineren Sekundärspiegel, von wo es über mehrere adaptive Optiken geleitet wird, um uns möglichst scharfe Bilder aus dem Weltall zu liefern.

Um gleich zu Beginn Abweichungen vom optimalen Strahlengang auszugleichen,  verursacht beispielsweise durch Änderung der Teleskophöhe, durch thermische Effekte oder durch Wind, müssen die 798 Einzelsegmente des Spiegels permanent neu ausgerichtet werden  – das erledigen 2.394 Aktoren von PI!

Um die hohen technischen Anforderungen zu erfüllen, entwickelten wir dafür ein maßgeschneidertes Aktoren- und Controllerkonzept. 

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„Wir sind stolz darauf und freuen uns sehr, den Auftrag für dieses große Projekt erhalten zu haben und damit unsere langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit fortführen zu können.“

Dr. Karl Spanner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei PI