DuraAct™ – Piezoelektrische Flächenwandler für Industrie und Forschung
Adaptronik – Industrielle Anwendungen der Zukunft
Für die moderne Industrie nimmt die Entwicklung selbstanpassender, adaptiver Systeme zunehmend größeren Raum ein. Immer wichtiger werden dabei intelligente Werkstoffe, so genannte „Smart Materials“, die sowohl sensorische als auch aktorische Eigenschaften besitzen. Damit stellen sie geänderte Umfeldbedingungen wie zum Beispiel Stoß-, Druck- oder Biegebeanspruchungen fest und reagieren darauf.

Zu den adaptiven Werkstoffen gehören bereits seit längerer Zeit Piezoaktoren, die vor allem in der Überwachung und aktiven Dämpfung von hochfrequenten Schwingungen eingesetzt werden. Eine kompakte Lösung bieten die neuartigen piezoelektrischen DuraAct™ Flächenwandler.

Unmittelbar auf einem Substrat angebracht oder strukturell integriert, erkennen und erzeugen sie Vibrationen oder Konturverformungen im Bauteil selbst. Die Größe der Verformung ist dabei stark von den Substrateigenschaften abhängig und geht bis in den Millimeterbereich.



Piezoelektrische Multitalente: DuraAct™ Flächenwandler
Als piezoelektrische Bauelemente überführen die DuraAct™ Flächenwandler (auch Patch Wandler oder Patch Transducer) elektrische Spannung in mechanische Energie und umgekehrt. Sie können sowohl als Biegewandler, präzise Stellglieder, hochdynamische Sensoren oder auch als Energieerzeuger eingesetzt werden.

DuraAct™ Flächenwandler sind extrem kompakt. Grundlage ist eine dünne piezokeramische Folie, die mit elektrisch leitendem Material zur elektrischen Kontaktierung bedeckt und anschließend in einen duktilen Polymerverbundstoff eingebettet wird. Die an sich spröde Piezokeramik wird dadurch mechanisch vorgespannt und elektrisch isoliert und ist so robust, dass sie sogar auf gekrümmten Oberflächen mit Biegeradien bis zu 20 mm aufgebracht werden kann. Die Wandler werden einfach auf das entsprechende Substrat aufgeklebt und können so für vielfältige Einsatzmöglichkeiten genutzt werden.

Auch bei hoher dynamischer Belastung stellt die Bauweise eine hohe Schadenstoleranz, Zuverlässigkeit und Lebensdauer von über 109 Zyklen sicher. Verschleiß und Störanfälligkeit sind sehr gering, da die Wandler als Festkörperaktoren keine beweglichen Teile enthalten.


Kundenspezifische Ausführungen für jede Anwendung
Die Konzeption der DuraAct™ Technologie erlaubt eine flexible Gestaltung der Wandler. Dadurch wird die DuraAct™ Technologie auch für Forschung und Prototyping interessant. Neben einem Angebot von Standardkomponenten können individuelle und maßgeschneiderte Bauformen nach Kundenwunsch realisiert werden. Die Wandler können so an geometrische Randbedingungen, Anforderungen an Flexibilität und Biegsamkeit oder verschiedene Umgebungstemperaturen angepasst werden.

DuraAct™ Flächenwandler werden in der Regel aus einer piezokeramischen Schicht aufgebaut. Alternativ können jedoch auch mehrlagige Elemente angeboten werden. Bei gleich bleibender Betriebsspannung wird so die Kraftwirkung beim Einsatz als Aktor gesteigert. Bei einer getrennten Kontaktierung der einzelnen Schichten bietet sich die Möglichkeit, eine Schicht sensorisch und die andere aktorisch zu nutzen. In diesem Fall ist der Wandler zeitgleich als Aktor und Sensor einsetzbar. So ist es möglich, die Wandler gezielt an eine Aufgabe anzupassen oder ganze Modulfelder aus mehr als einer Keramik herzustellen. Diese spezifischen Produkte sind schon bei einer geringen Stückzahl effektiv umsetzbar.


Maßgeschneiderte Steuerelektronik
Abhängig von der Applikation stellen sich unterschiedliche Anforderungen an die Elektronik. So ist beispielsweise für den Einsatz als hochdynamische und äußerst präzise Stellglieder eine rauscharme und breitbandige Verstärkerelektronik nötig. Die aktive Vibrationsdämpfung wiederum erfordert eine schnelle Regelung mit angepassten Bandbreiten, damit in enger Kopplung mit der Masse der zu dämpfenden Konstruktion ein definierter zeitlicher Kraftverlauf erzeugt wird. PI bietet die passenden hochauflösenden Verstärkermodule für DuraAct™ Flächenwandler, wobei eine Anpassung an die anwendungsspezifischen Erfordernisse jederzeit möglich ist.

Anwendungsbeispiele
Sensorik (Abb. 1a+b)
  Kombiniert man den piezoelektrischen Sensor mit einer Regelung, kann man beispielsweise in der Schwingungsdämpfung sehr gute Ergebnisse erzielen. Das Sensorsignal steuert dann eine Dämpfung (extern).   DuraAct™ Flächenwandler können im Bereich der Strukturüberwachung, auch bekannt als "Structural Health Monitoring" (SHM) eingesetzt werden. Hier wird die funktionale und strukturelle Integrität durch die Struktur selbst, bzw. in die Struktur eingebettete Module erfasst.   DuraAct™ Flächenwandler sind ausgezeichnet geeignet für schnelle Schaltanwendungen. Die Hysterese der Piezoauslenkung ist in diesem Fall nebensächlich.

Abb. 1a: Dies ist die klassische Anwendung des direkten piezoelektrischen Effekts. Kleinste Verformungen des Substrats verursachen eine Bewegung des DuraAct™ Flächenwandlers und erzeugen ein elektrisches Signal, das der Auslenkung proportional ist. Damit können präzise und hochdynamisch Deformationen festgestellt werden, die beispielsweise durch Biegeoder Druckbeanspruchungen hervorgerufen werden.

Abb. 1b: Dasselbe Prinzip kann auch auf ein Feld mehrerer Module angewendet werden.

Aktorik (Abb. 2)
Durch die hohe Bandbreite der DuraAct™ Flächenwandler bis in den Kilohertzbereich eignen sie sich zusammen mit geeigneter Elektronik (z.B. E-413.D2 von PI) als hochdynamische präzise Stellelemente mit Sub-Mikrometergenauigkeit. Abb. 2: Die Aktorik macht sich den inversen piezoelektrischen Effekt zunutze: Der DuraAct™ Flächenwandler kontrahiert beim Anlegen einer elektrischen Spannung. Durch die Aufbringung auf ein Substrat arbeitet der Piezoaktor hier als Biegewandler.

Schaden-Strukturüberwachung (SHM) (Abb. 3)
Ganze Bauteilbereiche lassen sich aktiv überwachen, indem beispielsweise ein Feld von mehreren Modulen verteilt auf einer Oberfläche aufgebracht wird. Die Struktur kann – in Erweiterung der rein sensorischen Anwendung – auch aktiv überwacht werden, indem ein Teil derWandler als Aktor wirkt, während andere Module als Sensor diese selbst erzeugten Wellen aufnehmen. Störungen innerhalb des Strukturmaterials, wie zum Beispiel Mikrorisse, werden durch den Vergleich mit Referenzsignalen des ungeschädigten Systems erkannt. Abb. 3: Ein Beispiel zum Aufbau eines Health Monitoring Systems: Ein DuraAct™ Flächenwandler wird von einem elektronischen Verstärker angesteuert (aktorische Funktion) und regt Schwingungen im Substrat an. Ein Feld weiterer Wandler überträgt die Signale an eine Kontrollelektronik. Der Vergleich mit Referenzsignalen des ungeschädigten Systems erlaubt dann Rückschlüsse auf den Zustand des Substrats.

Selbstanpassende Systeme kombinieren Sensorik und Aktorik
  Aktive Schwingungsdämpfung: Hier arbeitet der DuraAct™ Flächenwandler sowohl als hochpräziser Sensor als auch als leistungsstarker Aktor und detektiert und dämpft die Schwingungen wie sie unerwünscht z.B. bei rotierenden Bauteilen auftreten. Das DuraAct™ Sensorsignal kann dabei auch phasenverschoben als Spannungsversorgung desselben DuraAct™ Moduls verwendet werden. Mehrschichtige Keramikaufbauten ermöglichen höhere Effizienz.   Form-Stabilisierung: Die Sensorfunktionalität ermöglicht die Erkennung einer Verformung, die Ansteuerung als Aktor wirkt ihr entgegen. Die Konturverformung ist dabei hochpräzise bis in den Sub-Mikrometerbereich.

Adaptronik
Für den Einsatz in adaptiven Strukturen ist die sensorische und aktorische Verwendbarkeit der DuraActTM Flächenwandler ein wichtiges Merkmal. Diese intelligenten Bauteile reagieren auf wechselnde Betriebs- und Umgebungsbedingungen wie Stoß, Biegung oder Druck. Insbesondere werden adaptive Bauelemente zur Schwingungskontrolle im Fahrzeugbau und zunehmend auch im Maschinenbau eingesetzt.

Energieerzeugung – Energy Harvesting
  DuraAct™ Flächenwandler dienen als Energieerzeuger für elektronische Bauelemente mit geringem Energiebedarf, sowohl für aktive Elemente wie beispielsweise Sensoren, als auch für passive Bauelemente. Damit sind energieautarke Systeme entwickelbar. Ein Spezialgebiet der Strukturüberwachung (SHM) ist das „Wireless Health Monitoring“. Hier wird der DuraAct™ Flächenwandler als Sensor zur Deformationskontrolle eingesetzt und kann zusätzlich noch die Energieversorgung für einen Sender zur Fernüberwachung von Werkstoffen liefern.   DuraAct™ Flächenwandler können als Energieerzeuger bestehende Lösungen zur Energieversorgung ersetzen.

Abb. 4: Die Fähigkeit der DuraActTM Wandler, die aufgenommene mechanische Energie in elektrische Spannung umzusetzen, macht sie auch ideal geeignet zur Spannungsversorgung für elektronische Bauteile und ermöglicht so den Aufbau energieautarker Systeme.


Anwendungsspezifische Bauformen
Dank des modularen Aufbaus der DuraAct™ Technologie ergibt sich eine Vielzahl von Optimierungsmöglichkeiten. Diese betreffen beispielsweise:

  Geometrie des Wandlers
  Flexibilität und Biegsamkeit
  Maximale Einsatztemperatur
  Isolationswerkstoff
  Gestaltung und Material der Elektrodierung
  Gestaltung der elektrischen Anschlüsse


Tutorium: Piezokomposite Flächenwandler

Funktionsprinzip
Das Wort „Piezo“ ist vom griechischen Wort für „Druck/Pressen“ abgeleitet. 1880 entdeckten Jacques und Pierre Curie, dass mechanischer Druck in Quarzkristallen eine Trennung der elektrischen Ladungen erzeugt; sie nannten dieses Phänomen den „Piezoeffekt“. Später stellten sie fest, dass elektrische Felder piezoelektrische Materialien verformen können. Dieser Effekt wird der „inverse Piezoeffekt“ genannt.

Der direkte Piezoeffekt wird für die Sensorik angewendet, während der inverse Piezoeffekt die aktorische Anwendung beschreibt.

Piezokeramische Platten, die in DuraAct™ Flächenwandlern zum Einsatz kommen, gleichen in ihrem Aufbau einem Kondensator. Die Keramik wirkt dabei als Dielektrikum zwischen den beiden metallisierten Oberflächen der Keramik, welche die Elektroden darstellen. Beim Anlegen einer elektrischen Spannung bildet sich ein elektrisches Feld, dessen Feldlinien senkrecht durch die Keramik verlaufen. Dies bewirkt eine um 90° zu den Feldlinien versetzte Kontraktion der Keramik, sodass sich der Aktor gleichmäßig in der Ebene zusammenzieht (Abb. 1). Dieses Verhalten wird als piezoelektrischer Quereffekt (d31-Effekt; Abb. 2) bezeichnet.

Die elektrische Feldstärke bestimmt dabei die Kontraktion der Keramik. Dies ermöglicht eine einfache Ansteuerung der Module. Durch eine unkomplizierte Klebung wird diese Verformung effektiv auf Strukturbauteile übertragen. Dabei erfolgt die Kraftübertragung flächig durch Schub und nicht an diskreten Punkten wie bei konventionellen Aktoren. Massive Krafteinleitungsstellen werden somit überflüssig. Umgekehrt werden Deformationen der Struktur durch den Wandler in elektrische Ladung umgesetzt, wodurch das Element als Sensor oder Energieerzeuger verwendet werden kann.

Die Reaktion auf eine Änderung des elektrischen Feldes oder auf eine Verformung erfolgt extrem schnell. Dadurch können Schwingungen bis in den Kilohertzbereich erzeugt oder aber gemessen werden. Je nach verwendeter Keramik und deren Abmessung ergeben sich für verschiedene Aktoren andere Werte in Bezug auf die Ansteuerspannung und Kontraktion. Der Zusammenhang zwischen Verformung und Ansteuerspannung ist nicht linear. Eine typische hysteresebehaftete Spannungs-Dehnungskurve ist in Abbildung 3 dargestellt.




Technologie

DuraAct™ Flächenwandler wirken sowohl als Sensoren mit variabler Bandbreite, die auf mechanische Verformung wie Stoß, Biegung oder Druck reagieren, als auch als hochpräzise Stellglieder / Biegeaktoren.

In der Regel besteht der Aufbau aus einer piezokeramischen Schicht mit metallisierten Oberflächen zur elektrischen Kontaktierung (Abb. 4). Die piezokeramischen Folien haben eine Dicke von typischerweise 200 bis 500 µm, wobei auch noch dünnere Schichten möglich sind. Ohne weitere Bearbeitungsschritte sind diese Platten sehr bruchempfindlich und nur schwer zu handhaben. Das Einbetten in einen Polymerwerkstoff dient sowohl der elektrischen Isolierung als auch der mechanischen Stabilisierung. Das Ergebnis ist ein extrem robustes Modul, das dehnbar und verformbar ist.

Alternativ können die DuraAct™ Flächenwandler auch aus mehreren Keramikschichten aufgebaut werden, wodurch sich eine bessere Kraftwirkung (Effektivität) bei gleicher Betriebsspannung ergibt.

DuraAct™ Flächenwandler sind Festkörperaktoren und besitzen keine beweglichen Teile. Verschleiß und Störanfälligkeit der Wandler sind somit gering. Der elektrische Anschluss wird über zwei Kontaktstellen realisiert, an denen je nach Anwendung Leitungen gelötet, geklebt oder geklemmt werden können. Eine Trennung der Sensor / Aktor Funktionalität wird durch eine getrennte Kontaktierung mehrerer Schichten erreicht. In diesem Fall ist der Wandler gleichzeitig als Sensor und Aktor einsetzbar.




Das Arbeitsdiagramm

Die aktorischen Eigenschaften piezokeramischer Wandler werden im Wesentlichen durch zwei Kenngrößen beschrieben: Die Blockierkraft (FB) und die freie Auslenkung (S0). Wird der unbehinderte (freie) Aktor mit einer Spannung U angesteuert, so erreicht er seine maximale Auslenkung S0. Die Kraft, die notwendig ist, den maximal ausgelenkten Aktor wieder auf seine ursprüngliche Länge zurückzudrücken, wird als Blockierkraft FB bezeichnet (Abb. 5).

Werden beide Kennwerte in ein Diagramm eingetragen und mit einer Linie verbunden ergibt sich das Arbeitsdiagramm des Aktors (Abb. 7). Die Verbindungslinie wird als Arbeitsgerade bezeichnet. Aus dem Diagramm kann das Verhältnis der äußeren Kraft zur Auslenkung abgelesen werden. In den meisten Anwendungsfällen arbeitet der Aktor gegen eine elastische Struktur, etwa bei der Verformung einer Feder oder beim Verbiegen eines Bleches (Abb. 6). Soll der Aktor beispielsweise eine Feder verformen, wird die Kennlinie der Feder mit der Steifigkeit cF in das Arbeitsdiagramm eingetragen. Der Schnittpunkt der Arbeitsgeraden mit der Kennlinie bezeichnet den Arbeitspunkt (Abb. 7). Am effektivsten arbeitet der Aktor, wenn der Arbeitspunkt auf der Mitte der Arbeitsgeraden liegt.


Biegewandler – Kenngrößen

Aktoren der DuraAct™ Familie werden in der Regel auf eine Struktur aufgeklebt und übertragen die Dehnung nicht punktuell, sondern flächig über eine Klebeschicht. In einer solchen Konfiguration arbeitet der Aktor als Biegewandler. Biegewandler werden in vielen Bereichen der Technik eingesetzt, bei denen es auf eine schnelle, präzise und reproduzierbare Hubbewegung ankommt. Beispiele dafür sind Textilmaschinen, Drucker oder Ventile. Da DuraAct™ Flächenwandler den piezoelektrischen Quereffekt nutzen, ziehen sie sich beim Anlegen eines elektrischen Feldes gleichmäßig zusammen. Dadurch krümmt sich der Biegewandler, wie in der Grafik dargestellt (Abb. 8). Die Krümmung des ungehinderten, freien Biegewandlers wird als freie Auslenkung W0 bezeichnet. Die Kraft, die benötigt wird, um die freie Auslenkung auf null zu reduzieren, ist die Blockierkraft des Biegewandlers FBW. Diese Kraft FBW ist deutlich geringer als die Blockierkraft FB des freien Wandlers. Analog zu den zuvor beschriebenen Zusammenhängen kann mit diesen beiden Kennwerten das Arbeitsdiagramm des Biegewandlers erstellt werden. Um die freie Dehnung W0 und die Blockierkraft FBW abzuschätzen, können Diagramme verwendet werden, wie sie die Abbildung 9 und 10 zeigen. Die Diagramme zeigen beispielhaft die erreichbaren Auslenkungen und Kräfte in Abhängigkeit von der Dicke und Steifigkeit des verwendeten Substrats. Zur Erstellung der beiden Diagramme wurden Substrate mit einer Länge von 50 mm aus unterschiedlichen Materialien zugrunde gelegt, welche mit einem DuraAct™ Flächenwandler des Typs P-876.A15 bestückt sind. Zusammen mit dem Arbeitsdiagramm bilden die Biegewandlerdiagramme eine effektive Grundlage, um die Leistung und das Verhalten eines Aktors für einen spezifischen Einsatzfall abzuschätzen. Sie werden daher auf jedem Datenblatt angegeben.


Abb. 1: Kontraktion in der Ebene


Abb. 2: d31-Effekt


Abb. 3: Hysteresekurve


Abb. 4: Schematischer Aufbau eines DuraAct™ Flächenwandlers


Abb. 5: Schematische Darstellung der Kenngrößenermittlung


Abb. 6: Wirkung eines Aktors gegen eine Federkraft


Abb. 7: Arbeitsdiagramm mit Federsteifigkeit


Abb. 8: Kennwerte des Biegewandlers


Abb. 9: Freie Durchbiegung eines Biegewandlers


Abb. 10: Blockierkraft eines Biegewandlers

Leistungsbedarf
Zur Abschätzung der zum Betrieb eines Aktors notwendigen elektrischen Leistung spielt die Kapazität des Wandlers eine wesentliche Rolle. Typische Kapazitätswerte von DuraAct™ Flächenwandlern liegen im Nanofarad-Bereich und werden jeweils in den Datenblättern angegeben.

f: Frequenz
Uh: Spannungshub

Der maximale Leistungsbedarf Pmax ergibt sich aus der Multiplikation mit der Kreiszahl:

πp: Kreiszahl